Innsbruck, Berge, brennende Waden und jede Menge Teamgeist: Das Innsbruck Alpine Trailrun Festival (IATF) 2026 war für unser Run and Bike Team Coburg ein absolutes Highlight im Rennkalender. Mit einer starken Delegation machten wir uns auf den Weg nach Tirol, um die Trails rund um die Alpenmetropole unsicher zu machen.
Vom kurzen, knackigen Vertical über die klassischen Distanzen bis hin zu den anspruchsvollen Ultratrails war alles dabei. Hier sind die Eindrücke unserer Läufer von einem unvergesslichen Wochenende:
Der Auftakt: Patrick beim Vertical
7 km | 1.300 HM bergauf

Schon am Donnerstag eröffnete Patrick die Rennwoche der Run and Bike-Delegation mit dem Vertical-Rennen. Die Strecke führte vom Theaterplatz über 7 km und 1.300 HM steil bergauf zur Liftstation “Seegrube” in der Nordkette. Abwärtshöhenmeter gab es auf dieser Strecke keine.
Nachdem das Elitefeld losgeprescht war, durften die weiteren Starter herausfinden, was in ihren Waden steckt. Während der erste Kilometer in Innsbruck noch flach und schnell verlief, verlangsamte sich das Tempo stetig mit jedem Prozent Steigung. Über Straßen, Waldwege und Skipisten ging es schließlich auf technische Bergwanderwege. Aus dem Lauftempo wurde stoisches Powerhiking mit hämmerndem Puls. Nach 01:23 Stunden passierte Patrick schließlich die Ziellinie – gezeichnet von der Anstrengung, aber glücklich mit der Finishermedaille um den Hals. Ein extrem forderndes, aber beeindruckendes Rennen zum Auftakt.
Die Ultra-Distanz: K65 Panorama Ultra Trail
68,9 km | 2.640 HM
Matze als Genuss-Finisher

Für Matze ging es auf die „lange Kante“. Bei bestem Wetter standen fast 69 Kilometer auf dem Programm – eine der anspruchsvollen Ultra-Distanzen des Festivals. Getreu dem Motto „Finishen und Spaß haben“ startete er im Block „G wie Genusstrail“.
Die Beine spielten über weite Strecken hervorragend mit, sodass die unvermeidbare Ermüdung erst am letzten Anstieg ab Kilometer 60 einsetzte. Nach einer Zeit von 08:49:15 Stunden war die Distanz geschafft. Für Matze war es ein Top-Event mit vielen neuen Eindrücken und ein gelungener Beitrag zum Vereinsausflug.
Tabea und Patrick: Ultra-Debüt mit Aussicht

Während Patrick bereits Erfahrung auf den Trails mitbrachte, stand für Tabea ein besonderer Meilenstein an: ihr großes Ultralauf-Debüt. Die Strecke, vom Veranstalter „Panoramatrail“ getauft, hielt, was sie versprach: Die Ausblicke rund um Innsbruck waren atemberaubend. Doch der Name täuscht über die Härte hinweg.
Dieser Ultratrail verlangte den beiden vieles ab: steile Anstiege, technische Downhills und viel Sonne auf den ungeschützten Abschnitten zwischen den Ortschaften. Dank einiger Brunnen mit kaltem Wasser im letzten Drittel gelang die nötige Abkühlung. Während Matze sein eigenes Rennen lief, konnten Tabea und Patrick viele Kilometer gemeinsam absolvieren und schließlich nach rund 08:30 Stunden gemeinsam im Ziel einlaufen. Trotz der großen Hitze am Ende überwog der Stolz über das erfolgreiche Finish.
Flow und Panorama: Lukas und Maria auf der K25
26,6 km | 870 HM

Auf der K25-Strecke war der Start bereits ein Highlight: Von der Mutterer Alm aus ging es rasant bergab, stets mit einer grandiosen Aussicht auf das Inntal. Doch die Strecke bot auch sportliche Herausforderungen in Form von zwei steilen Anstiegen, die nur im Gehschritt zu bewältigen waren und die Höhenmeter ordentlich nach oben trieben.
Belohnt wurden die Mühen durch flowige Singletrails im Wald und wunderschöne Panoramawege mit ständig wechselnden Perspektiven auf die Berge, den Inn und die Stadt. Ein besonderer Motivationsschub wartete auf dem letzten Kilometer: Der Zieleinlauf durch den Zuschauerkanal und der lautstarke Jubel der mitgereisten Vereinskollegen trugen Lukas und Maria förmlich über die Ziellinie.
Einstieg in die Trailwelt: Lisa auf der K15
17,5 km | 590 HM

Auch auf der K15-Distanz war das Run and Bike Team durch Lisa vertreten. Die Strecke bot den idealen Einstieg in die Welt des Trailrunnings, ohne dabei auf das typische IATF-Feeling zu verzichten. Zwischen bewaldeten Abschnitten und dem Zieleinlauf in der Innsbrucker Innenstadt galt es, den Rhythmus zu finden und die Atmosphäre des Events aufzusaugen. Lisa meisterte die Distanz mit Bravour und komplettierte damit die erfolgreiche Team-Bilanz auf den kürzeren, aber nicht minder intensiven Strecken.
Fazit: Ein Team, ein Berg, ein Erfolg!
Das IATF 2026 war für das Run and Bike Team Coburg mehr als nur ein Wettkampf. Es war ein Gemeinschaftserlebnis, bei dem gegenseitiges Anfeuern und das gemeinsame Feiern der Erfolge im Mittelpunkt standen. Von den steilen Wänden des Vertical bis zu den endlosen Wegen des K65 – wir haben Innsbruck als Team gerockt. Wir kommen sicher wieder!




